26. Mai: Im Herzen der Kimberleys (2/6)
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Wir duschen auf dem Campingplatz noch einmal und setzen unseren Weg gen Osten fort. Von der knapp 800 Kilometer langen Strecke durch die Kimberleys, davon 170 Kilometer Zubringer von Fitzroy Crossing aus, haben wir schon mehr als die Hälfte hinter uns. Am Abend erreichen wir die Mt. Elizabeth Station, eine Farm abseits der GRR, die „Ferien auf dem Bauernhof“ mit Reiten und geführten Touren anbietet. Es ist wunderschön auf dieser Farm. Pfauen haben die 4WD-Fahrzeuge zu ihren Lieblingsplätzen erkoren, sitzen auf Ersatzreifen und Dächern. Mehrere Hunde kommen herbei, haben Stöckchen im Maul, die sie vor den Campinggästen fallen lassen. Greift der Gast zu, zeigen sie, dass sie schneller sind. Das scheint Spaß zu machen, denn sie hören gar nicht wieder auf. Ein weiteres Spiel ist der Kampf um einen Prügel. Mensch und Hund ziehen je an einem Ende, bis das Holz zerbricht. Die Hunde haben ihre gelehrigen Gäste ausgezeichnet im Griff. Als es dunkel wird, zünden wir wie die anderen Gäste ein Lagerfeuer an. Der Platz lädt zum Relaxen ein. Wir überlegen, einen Tag länger zu bleiben, entscheiden uns aber für die Weiterfahrt am anderen Morgen.
Das Schwärmen anderer Urlauber von der „Home Valley Station“ hat uns dazu verleitet. Leider entpuppt sich das Ressort als Touristenbumms. Der Bereich des Campingplatzes stinkt nach Dünger, was die Fliegen anzieht. Wir bedauern unsere Entscheidung.
Schön ist der Ausklang des Tages. Mit einem Ehepaar aus Zürich, dem wir schon einige Male begegnet sind, essen wir gemütlich zu Abend.
 
 
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