| Zuerst schaut nur das Mäulchen heraus, dann folgt der Kopf und schwupps - schlüpft die Kröte durchs Siphon ins Waschbecken. Vermutlich hat ihr meine Zahnpasta nicht geschmeckt. Ich lasse Wasser laufen, und sie verschwindet wieder in der Tiefe.
Gestern sind wir spät in Fitzroy Crossing angekommen. Der Ort wirkt trostlos. Viele Aboriginies schlendern umher, gedrückt, als ob sie etwas suchen würden. Einfache verlorene Menschen. Trotz vieler Versuche, sie - nach „weißem“ Standard – zu integrieren, sind die sozialen Spannungen im Ort groß. Es herrscht absolutes Verkaufsverbot für Alkohol.
Um 8.15 Uhr brechen wir zu einer Wanderung in die Geikie Gorge auf, die für ihre kalkweißen Felswände, die sich im Wasser spiegeln, bekannt ist. Wir genießen die malerische Kulisse, laufen im tiefen Sand am Fluss entlang und ermüden bald.
Vier Stunden später sind wir auf dem Weg zum Tunnel Creek. Vorher verlassen wir den asphaltierten Savannah Highway und biegen auf die Gravelroad Richtung Kimberleys ein. Bisher waren „Floodways“ für uns Senken, in denen während der Regenzeit Wasser stehen kann; wenn man den Messlatten glauben darf, manchmal bis zu vier Metern hoch. Da im Moment jedoch Trockenzeit herrscht, sind die Senken ausgetrocknet. Wie gesagt: Bisher!
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