| Als wir zum Wohnmobil zurückkommen, hat der Trubel nachgelassen, die Grillen zirpen und nur noch ein paar Raben fliegen krächzend über uns hinweg. Die Sonne neigt sich dem Horizont zu, und wir spazieren an den Weststrand, um ihr zuzusehen, wie sie ins Meer eintaucht. Am Strand erleben wir eine weitere Überraschung. Aus dieser Perspektive sehen die Klippen phantastisch aus. Lachs- bis orangerot leuchten sie in der Abendsonne, bilden einen malerischen Kontrast zum hellen Sand. Bevor es ganz dunkel wird, kehren wir um. Da wir das Fastfood verschmähen, müssen wir selbst kochen - heute steht Lachs auf der Speisekarte. Die letzte Überraschung hat für uns am nächsten Morgen die Klimaanlage, die wegen der Hitze auch nachts lief. Das Kondenswasser ist nach innen abgeflossen, hat ein Polster und die Truhe darunter samt Herberts Reisetasche durchnässt. Auf dem Rückweg nach Broome beeilen wir uns, um die Werkstatt noch zu erreichen, bevor die Mitarbeiter ins Wochenende verschwinden. Von wegen hilfsbereite Aussies! Wir werden von einer Stelle zur nächsten geschickt, mit falschen Informationen abgespeist, und der Mechaniker rät fachmännisch, das Polster in die Sonne zu legen und das Auto so schräg zu stellen, dass das Wasser künftig nach außen abfließen kann. Mangelnder Service scheint ein weltweites Problem zu sein. |
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