15. Mai: Umwege erhöhen die Ortskenntnis
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Das hätte nicht sein müssen! Den Hinweis auf der Karte, dass die Durchfahrt durch den Yardie Creek in den Ningaloo Reef Nationalpark sehr schwierig und nur für geübte 4WD-Fahrer zugelassen ist, haben wir glatt übersehen. Doch der Ranger am Südufer schickt uns zurück. Wir müssen über die Nordspitze der Halbinsel Cape Range einfahren, da der Creek zu viel Wasser führt. Nach hundertfünfzig Kilometern Umweg stehen wir nachmittags vor der Nordeinfahrt zum NP. Aber auch dort werden wir abgewiesen, da alle Camp Grounds belegt sind. Wer sich nicht morgens um 8.00 Uhr registrieren lasse, hätte keine Chance, belehrt uns der Ranger, der mit strengen Regeln die Zufahrt überwacht. Ein Schild mahnt: Bitte im Wagen sitzen bleiben! Frustriert legen wir den Rückwärtsgang ein und übernachten auf einem Campingplatz mehrere Kilometer vor der Einfahrt zum Nationalpark. Am Morgen klingelt der Wecker wieder einmal um 6.00 Uhr, damit wir keine Zeit verlieren und gleich in den Nationalpark einfahren können. Trotzdem sind wir nicht die ersten „am Schlagbaum“, und die Schlange hinter uns wächst bis 8.00 Uhr beträchtlich an. Neben dem Kiosk steht jetzt eine Tafel, auf der die freien Parzellen der Camp Grounds mit Kreide notiert sind. Als ein junger Mann trotz Schild aus dem Auto auszusteigen wagt, und auf den Ranger zugeht, wird dieser höchst ungehalten und scheucht den Mann unmissverständlich in sein Auto zurück.
Aber hallo!
 
 
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