| Heute ist Sonntag und viele Touristen aus der näheren Umgebung verleben ihr Wochenende in Lower Sabie. Ab 4:00 Uhr morgens wird es auf dem Campingplatz lebendig. Die Frühaufsteher brechen zur morgendlichen Pirschfahrt auf und geben gefühlt alle genau neben unserem Bett Gas. An Weiterschlafen ist nicht zu denken. Um 5:30 Uhr schäle ich mich aus dem Schlafsack. Wir packen zusammen und frühstücken ausnahmsweise im Restaurant. Im Shop kaufen wir ein paar haltbare Lebensmittel, da unser Loose Reiseführer behauptet, sonntags würden die Geschäfte in Komatipoort mittags geschlossen. Wir schaffen es, vier Kilometer vor der Parkausfahrt drei Löwen zu sichten, die können wir nun auf unserer Liste abhaken. Leider verschwinden sie im selben Moment hinter einer Bodenerhebung, und es reicht nur für ein Beweisfoto. In der Ferne entdecken wir kultivierte grüne Landschaften, die unserem buschgewöhnten Auge schmeicheln. Die Formalitäten am Gate machen jedem Grenzübergang Ehre, dann sind wir draußen. Wir fahren über die Krokodilbrücke, unter der sich auf einer Sandbank das passende Reptil sonnt. In Komatipoort haben die Supermärkte geöffnet und wir kaufen bei Spar Fleisch und Salat ein. Nachdem Herbert festgestellt hat, dass unser Internet funktioniert, suchen wir uns ein schattiges Plätzchen und laden die Berichte und Fotos der letzten Tage hoch. | |
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