| Vorbei am Grün der endlosen Zuckerrohrfelder sind wir eine Stunde später an der Grenze zu Swaziland. Ohne großes Aufheben reisen wir ein und fahren weiterhin an Zuckerrohrfeldern vorbei zum Hlane NP. In Swaziland sehen die Behausungen der Menschen an der Straße gepflegter und weniger ärmlich aus als wenige Kilometer zuvor in Südafrika. Der erste Eindruck vom Nationalpark ist enttäuschend, denn der Busch zeigt sich grau-beige-braun, weil alles vertrocknet zu sein scheint. Das Restcamp mit kleinen Hütten und Campingplatz macht jedoch einen guten Eindruck. Besonders gefällt uns, dass die Campsites nicht wie teilweise im Krüger NP im Hinterhof angesiedelt sind. Vom Restaurant fällt der Blick auf ein Wasserloch, in dem mehrere Hippos grunzen. Nyalas und Buschböcke laufen zwischen den Touristen hindurch, sind kaum scheu. Bevor wir am Nachmittag zu einer Pirschfahrt aufbrechen, die außer viel kratzigem Gebüsch nur zwei Rhinos und mitten auf dem Weg eine Giraffe zu bieten hat, loggt Herbert einen Geocache und ist stolz, dass er ein weiteres Land auf seine Liste setzen kann. Wir hätten uns anstatt auf Pirsch zu fahren, zu den anderen Gästen ans Wasserloch setzen sollen, wo den Geräuschen nach zu urteilen, Einiges geboten wird. |
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