11. Oktober: Planschende Elefanten am Pafuri Loop (1/1)
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Die glutrote Morgensonne scheint Herbert ins Gesicht und treibt uns schon um 6:00 Uhr aus dem Bett. Noch sind die Temperaturen angenehm. Wir frühstücken in Ruhe und brechen um kurz nach 8:00 Uhr zu unserem heutigen Ausflug auf. Ziel ist der Pafuri Loop, der uns bis zu Crooks Corner am Zusammenfluss von Limpopo und Luvuvhe am Dreiländereck bringen soll.
Schon auf der Hauptstraße des Parks begegnen uns Elefanten, Zebras und Büffel. Ab dem Abzweiger zum Loop wird die Landschaft wild und ursprünglich. Wir legen auf dem Pafuri Picknickplatz eine Pause ein. Er wartet mit Gaskochern, Braai Utensilien, einem Kühlschrank und einer komfortablen Toilettenanlage sowie einer herrlichen Aussicht auf den Limpopo auf, aus unserer Sicht der schönste Picknickplatz im Krüger. Der Loop führt uns weiter durch Urwald bis zum Zusammenfluss von Limpopo und Luvuvhe. Auf der Rückfahrt gelingt uns ein Blick auf den Badespaß dreier Elefanten. Die grauen Riesen prusten, tauchen, rangeln und haben massig Spaß miteinander. Wir lachen mehr als einmal laut auf angesichts ihrer Lebensfreude. Nicht spaßig, stattdessen interessant ist die Fahrt durch ein kleines Wäldchen gelbgrüner Fieberbäume.
Die heißen Temperaturen während der Mittagszeit reiten wir auf dem Campingplatz ab. Wir baden im Pool, waschen ein paar Wäschestücke, die im heißen Wind schneller trocknen, als die Handwäsche gedauert hat. Nach dem Temperaturknick um halb Vier starten wir auf den Mahonie Loop und sind begeistert, wie viele Tiere wir sehen. Die Landschaft ist im Bereich eines Flüsschens saftig grün und lockt die Tiere nach dem Mittagschläfchen ins Freie. Wir sichten Nyalas, Kudus, Buschböcke, Elefantenherden und wie immer Herden von Impalas – ein Garten Eden. Den krönenden Abschluss bildet eine riesige Büffelherde, die uns über den Weg läuft. Hatte nicht jemand behauptet, im Norden hätte es weniger Tiersichtungen als im Süden des Parks? Dann haben wir ja etwas zu erwarten.

Inzwischen treibt ein kalter Wind sein Spiel mit Blättern und Zweigen, irgendwo muss ein Gewitter niedergehen. Wir essen im Restaurant des Camps zu Abend, an ein Kochen auf der Gasflamme wäre nicht zu denken gewesen. Bei angenehmen bis frischen Temperaturen gehen wir schlafen und müssen über Nacht nach unseren Schlafsäcken grapschen, weil uns kalt wird.
 
       Ein Video von uns auf Youtube (Lautsprecher an und in das Bild klicken):