| Es ist angenehm kühl, als wir den Campingplatz um 09:00 Uhr verlassen. Unsere Richtung zeigt nach Süden. Um die asphaltierte Hauptstraße durch den Park zu umgehen, entscheiden wir uns, den längeren Weg östlich am Shingwedzi entlang zu nehmen. Auf der anderen Seite vermuten wir Mosambik. Stichwege und Loops führen immer wieder ans Wasser, so dass wir häufig Gelegenheit bekommen, Büffel, Elefanten, Hippos und Vögel aus der Nähe zu beobachten, filmen und fotografieren. Wieder einmal ist der Weg das Ziel. Für die Anmeldung im Bushcamp Tsendze müssen wir zur Mopani Lodge fahren. Von dort sind es neun Kilometer bis in unser Camp, das mitten im Busch liegt und weder über Strom, noch sonstigen überflüssigen Schnickschnack verfügt. Die Mülleimer sind affensicher, aber die Plagegeister selbst sind nicht da. Stattdessen werden wir von mehreren Tokos umzingelt, die nicht glauben wollen, dass wir uns an die Regel „Don’t feed the wildlife!“ halten. Die Plätze sind schön groß und so angelegt, dass sich die einzelnen Gäste nicht stören. Den Abend beschließen wir mit einem gesunden Salat und weniger gesunden Würstchen und trinken dazu nach dem langen, ereignisreichen Fahrtag ein zischendes Bier. Während ich früh schlafen gehe, präpariert Herbert die Fotos fürs Tagebuch. Er hofft, dass wir morgen in der Mopani Lodge die Einträge hochladen können. | |
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