24. September: Kein Durchkommen zur Kaingu Safari Lodge (1/3)
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Wir brechen früh auf, hoffen, über den Staudamm fahren zu können und wollen in ItezhiTezhi ein paar Dinge besorgen. Weder dürfen wir über den Staudamm fahren, noch ist Fotografieren erlaubt. Keine Ahnung, was am Damm so besonders ist. Die Einkäufe beschränken sich auf Brot, H-Milch, Klo- und Küchenrollen, unsere weiteren Bedürfnisse decken sich nicht mit denen der Einwohner.

Die Straße hat uns wieder: Potholes, Humps der grausamsten Sorte, laaange Umleitungen durch Staub, Sand oder über getrocknete Lehmwege sowie verschiedene Kontrollen sorgen für Kurzweil. Ein Polizist will uns weismachen, wir bräuchten einen sambischen Führerschein. Wir vermuten, dass es der erste
Internationale Führerschein in seinem Leben war und er nicht wusste, was „international“ bedeutet. An der Straße spielt das Leben: Stände mit Gemüse, Obst, Backsteinen, Mengen an Holzkohle in Kiepen. Ob das Heizmaterial in großen Mengen zum Heizen gebraucht wird, ob die Wälder für mehr Ackerland zerstört werden sollen oder um die Tstsefliegen auszurotten, ist ungewiss. Nicht auszuschließen ist, dass die Chinesen ihren gierigen Blick auf die fruchtbaren freiwerdenden Flächen werfen. Wir fahren an einer Stelle vorbei, wo Kinder und junge Menschen ohne Schutzvorrichtungen große Steinbrocken zu Kies in unterschiedlicher Größe zerklopfen, wagen aber nicht anzuhalten, um zu fotografieren.