| Endlich erreichen wir die 34 km lange Zufahrt zur KaingU Lodge, wo wir zwei Nächte bleiben wollen. Auf einem einspurigen Fahrweg durch verkohlten, teils verschonten, teils brennenden Wald geht es zur Lodge. Auf den Fenstergummis und den Scheibenwischern sitzen Hunderte Tsetsefliegen neben- und übereinander. Ganze Schwärme umschwirren das Auto. Wir fühlen uns unwohl. Einmal kommt uns ein Expeditionsfahrzeug entgegen, sonst sind wir allein. Wir diskutieren, ob wir statt zwei Nächten nur eine bleiben wollen. Kurz darauf wird uns die Entscheidung abgenommen: Quer über dem Weg liegt eine riesige Baumkrone, abgebrannt am Fuß des Stammes, der noch glimmt und raucht. Ein Umfahren ist nicht möglich, zu dicht stehen die Stubben. Wir erwägen auszusteigen, nach dem Beil zu suchen, das Abschleppseil zu aktivieren, die Lodge per SAT Phon zu informieren, doch die Tsetsefliegen hindern uns daran, die Türen oder nur ein Fenster zu öffnen. Das SAT Phon sucht und sucht ohne Erfolg einen Satelliten. Wir müssen KaingU streichen. Nach einer längeren Strecke Rückwärtsfahren finden wir ein Fleckchen, um vorsichtig zu wenden. | |
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