18. September: Die Grenze zu Sambia: Ein Horror (1/4)
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Die Ausreise von Namibia nach Sambia dauert nur dreißig Minuten, dann geht es los. Kaum sind wir in Sambia, werden wir von Geldwechslern umlagert. Es gibt kein Entkommen, bis wir Kwachas eingewechselt haben.

Merke: Erst die Kwachas entgegennehmen und zählen, danach die US$ hinausreichen. Die jungen Männer im Pulk sind gewieft und aufdringlich, der Umrechnungskurs entspricht ungefähr den Berichten anderer Fomis. Die Situation nervt uns gewaltig. Es soll einen ATM gleich hinter der Grenze geben, doch wir wissen nicht wo. Ich empfehle jedem, der auf dem Landweg nach Sambia will, sich von Freunden oder Bekannten Kwachas mitbringen zu lassen.

Die Reihenfolge, wonach wir die Grenzdienste in Anspruch nehmen müssen, verwirrt uns. Mal muss mit der Landeswährung Kwacha, mal mit US$ gezahlt werden. Wir werden ohne Methode durch die Schalter geschickt: Custom, Immigration, Insurance, Interpol, Roadtax. An jedem Schalter frage ich zu Beginn: „Was brauchen Sie von mir?“ Und wenn ich fertig bin: „Wohin muss ich als nächstes?“ Positiv ist, dass die „Beamten“ freundlich sind, und niemand uns zu betrügen versucht. Nach zweieinhalb Stunden haben wir die Prozedur hinter uns und sind total fertig. Als wir schon glauben, dass wir alles erledigt haben, müssen wir an einem vergitterten Häuschen auf dem Parkplatz 50 Kwacha Council District Fee entrichten.