18. September: Die Grenze zu Sambia: Ein Horror (2/4)
  Umblättern
 
Auf dem Weg nach Sioma werden wir erneut angehalten, um „Levy“ zu bezahlen, sollen dafür zum District Council im Ort fahren und dann mit der Quittung als Beweis zurückkommen. Das gibt’s doch gar nicht!!! Der Beauftragte stottert ein unverständliches Englisch und gibt nicht nach. Wir auch nicht. Wir streiten so lange, bis sein uniformierter Chef aus seiner Bude kommt und wir die 50 Kwacha gegen Quittung an Ort und Stelle bezahlen „dürfen“. Im Hupe steht, dass diese Gebühr nur für Lebensmittelhändler bestimmt ist.

Unser Ziel, die Lodge Whispering Sands beim Nationalpark Ngonye Falls, ist eine erfreuliche
Überraschung. Die Lodge mit Campsite liegt wunderschön zwischen kleinen Seen und blonden Dünen, die sich malerisch gegen schwarze Steinhügel abheben. Die Wirtsleute sind nett, das Dinner, ein riesiger Fisch namens Bream, schmeckt ausgezeichnet. Die Wirtin zeigt uns stolz Fotos von Festen, die sie ausgerichtet hat. Im Umkreis von 300km würde es kein so gutes Restaurant wie das ihre geben, sagt sie. Da wir die einzigen Gäste sind, dürfen wir ohne zeitliche Begrenzung das Internet nutzen. Herbert versucht vergeblich, den Blog zu aktivieren – keine Chance, Strato blockt Sambia! Wir geben auf, diesmal gibt es nur Mails an Interessierte daheim. Nachzutragen ist, dass Herbert immer noch Durchfall hat.