25. September: Die Wasser des Khwai und ein teures Camp (1/5)
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Heute Morgen wundere ich mich, wer unseren lila Eimer mit Wasser zwanzig Meter weit in den Busch getragen hat. Die kleinen Velvetaffen können es nicht gewesen sein. Vielleicht ein Wächter? Wir trödeln ein wenig herum, versuchen, eine Stelle am Khwai zu finden, von wo aus wir noch einen letzten Blick auf ein paar Hippos werfen können, haben aber kein Glück.
Vor Jahren erläuterte uns ein Ranger, dass Straßen- und Brückenbau im Okavangodelta so schwierig seien, weil das Wasser sich jedes Jahr seinen eigenen neuen Weg suchen würde. Laut Navi sollen wir auf einer sogenannten „Main Road“ zu unserem nächsten Ziel Mankwe Lodge fahren. Nach kurzer Fahrt stehen wir vor einem tiefen
Wasser, das wir versuchen an mehreren Stellen zu überqueren, aber wir haben keine Chance. Herbert testet die Tiefe und sinkt bis übers Knie ein. An einem Tented Camp erläutern uns Beschäftigte, wie wir eine schmale Brücke erreichen, um hinüberzuwechseln. Das klappt relativ bequem. Bis hinter Mababe haben wir keine Probleme, doch dann stehen wir vor dem nächsten Wasser, das noch tiefer ist. Wir biegen links ab, quälen das Auto durch Buschwerk und tiefen Sand, bis uns Arbeiter auf einem Lkw beruhigen, das sei tatsächlich die richtige Umleitung und die Main Road danach ohne weitere Flussunterbrechung bis zum Mankwe Camp zu befahren.
 
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