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Einzige weitere Unterbrechung ist eine riesige Elefantenherde, die in aller Ruhe und mit kleinen Abständen zwischen den Tieren die Straße überquert. Zwanzig Kilometer später biegen wir zur Mankwe Lodge ab. Der Weg ist schmal, tiefstsandig und so wellig, dass wir heftig wippen und mehrmals aufschlagen. Aufgrund des hochpreisigen Platzes haben wir mit einer attraktiven Campsite gerechnet. Doch schon die nach einem Brand notdürftig aber pompös wirkende aus Zeltplanen zusammengeschusterte Lodge lässt Böses erahnen. Wir schaukeln zur Campsite, die mehrere Kilometer von der Lodge entfernt im Busch liegt. Ich liebe Buschcamping, habe mich sehr auf einen ganzen Tag gefreut, den wir morgen hier verbringen wollten. Doch der Platz ist so basic wie er teuer ist, bietet kaum Schatten, eine Eimerdusche, die wegen defekter Umlenkrolle nur teilweise funktioniert, und keinerlei Extras wie Licht, Schattendach, Abstelltisch oder dergleichen. Ein Arbeiter bringt Feuerholz vorbei, das wir zum Erwärmen des Wassers für die Dusche brauchen. Es reicht für einen Abend, für den zweiten wäre weiteres Holz an der Lodge zu kaufen! Wir beschließen, nur eine Nacht zu bleiben und einen Tag früher nach Maun zurückzukehren. |
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