| Überraschung bevor wir Richtung Süden aufbrechen: Eine Horde Affen hat sich die Plastiktüte von der Leine geschnappt, in der sich Waschpulver und die Gallseife befinden. Na, dann guten Appetit! Wir verlassen das Senyati Safari Camp, fahren auf der langweiligen „Autobahn“ bis Nata nach Süden. Wir haben nicht vergessen, dass kurz vor Nata eine Lebensmittel-Kontrollstelle existiert, an der wir schon zweimal unsere in Kasane frisch eingekauften Tomaten abgeben mussten. Diesmal verstecken wir Eier und Tomaten in unseren Schlafsäcken. Doch die Kontrolle ist nachlässig, unsere Steaks im Kühlschrank sieht die Beamtin nicht. Wieder müssen wir in die schmutzige Pampe treten, das Fahrzeug durch eine Desinfektionswanne fahren, um weder Maul- und Klauenseuche, noch schädliche Insekten nach Süden zu transportieren – ein Witz! Elephant Sands bietet das, was der Name verspricht: Elephanten und Sand, massig Sand. Der Campingplatz liegt trostlos in der Sonne. Braaigestelle dicht an dicht lassen vermuten, dass er hin und wieder stark frequentiert wird. Wir ziehen uns unter das Schattendach der Lodge zurück. Am Wasserloch tummelt sich eine Gruppe Elefantenbullen, die sich nach Ausschluss aus der Mütterherde zusammengeschlossen haben. Was sie sich im tiefen Bass erzählen, kann ich leider nicht entschlüsseln. Den gesamten Tag über stehen Elefanten am Wasserloch, bespritzen sich und trinken. Sie grummeln und brummen, es geht sehr friedlich zu. Trotz Schattendach ist es warm geworden, wir können es kaum erwarten, dass die Mittagshitze nachlässt. Heute Abend gehen wir zum Dinner, weil wir keine Lust zum Kochen haben. Morgen fahren wir in die Nxai Pan und danach zwei Tage in die Makgadikgadi Pan. Dort werden wir auf Elektrizität und Internet verzichten müssen. |
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