| In Nata gibt es keinen Supermarkt, jedoch verschiedene Stores, in denen wir einkaufen können, was wir benötigen. Hier das Wasser, dort das Brot und im dritten Waschpulver. Frisches gibt es nirgends und auch kein Bier. Es ist beinahe lachhaft, dass den Autofahrern am Kontrollposten Gemüse, Obst und Frischfleisch abgenommen werden – und dann gibt es nirgendwo einen Stand oder ein Geschäft, um sich erneut damit zu versorgen. Weiter geht es nach Gweta, wo wir Bier und Savanna Cider erstehen. Sparkling Water ist allerdings auch hier Fehlanzeige. Die Tankstelle suchen wir vergebens und hoffen, der Sprit reicht bis Maun. Unser Ziel ist jene Gruppe imposanter Baobabs, die Thomas Baines vor ca. einhundertfünfzig Jahren malte und ihnen damit künstlerische Unsterblichkeit verlieh. Als wir vor Jahren in der Nxai Pan waren, mussten wir leider auf die Baobabs verzichten, weil ein technisches Problem uns vorzeitig nach Maun zu fahren zwang. Es ist 13:00 Uhr, als wir in den Nationalpark einfahren. Erforderlicher Reifendruck, betont die Rangerin, beträgt one-point-five, strictly! Auf einer simplen Fotokopie zeigt sie uns den Weg, den wir zu Baines Baobabs fahren sollen. Nein, mitnehmen dürfen wir die Kopie nicht, sie hat nur die eine. Lachhaft! Glücklicherweise können wir uns nicht verfahren, es gibt nur zwei Möglichkeiten. Der Sand ist tief und schwer, die Fahrrillen sind wellig, das Auto quält sich vorwärts, schwankt und wippt. |
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