16. September: Entlang der Chobe Riverfront (1/8)
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Die Fahrt entlang der Chobe Riverfront ist abenteuerlich. Nur selten fahren Touristen aus Namibia kommend gleich nach der Grenze in den Nationalpark hinein. Wir wissen nicht, was auf uns zukommen wird, als wir um 11:00 Uhr das Gate passieren. Wir rechnen mit Vielem, doch es kommt schlimmer. Die elektronischen Warnsignale des neuen Fahrzeugs lassen uns aufhorchen, doch wir verstehen das Gepiepe nicht immer. Low Gear muss mehrmals eingesetzt werden, die Kupplung stinkt, das Getriebe jammert. Die Beschaffenheit des Tracks ist etwas für 4x4-Liebhaber. Doch die Tierwelt entschädigt uns für die Anstrengungen.
In der Flusslandschaft des Chobe erkennen wir Elefantenherden, Büffel lagern als schwarzes Fleckmuster im saftigen Grün. In der Ferne grasen Zebraherden, die für ein Foto zu weit weg sind. Giraffen recken die Hälse, als sie uns vorbeiwanken sehen. Sobald wir anhalten können, sind die Kameras im Dauerbetrieb. Mehrmals geht es nicht weiter, weil Elifamilien auf der „Straße“ stehen. Hin und wieder taucht ein Hippokopf aus dem Wasser auf, prustet und taucht wieder ab.
 
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