7.September: Ein Unheil kündigt sich an (1/2)
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Weil wir groß einkaufen wollen, starten wir früh Richtung Tsumeb. Zweimal umrunden wir den angepeilten Supermarkt, weil aus dem Superspar, den das Navi ankündigt, inzwischen ein OK geworden ist. Wir parken vor einer erhöhten Rampe, was noch Folgen haben wird. OK hat alles, was wir brauchen, auch der Bottle Store ist gut sortiert. Die Weiterfahrt geht über Grootfontein, einem erstaunlich gepflegten Ort. Wenig später lese ich im Reiseführer, dass 50 km nördlich davon eine Veterinärkontrolle eingerichtet sein soll. Nein, nicht schon wieder! Wir haben nämlich zwei Steaks und sechs rohe Eier im Kühlschrank. Wir halten an und verstecken beides tief unten in der Sitzbank. Erst mehrere Kilometer später bemerken wir, dass die Klimaanlage wieder nicht arbeitet. Der Motor läuft, aber das Gebläse tut nicht. Ich rufe bei Stefan in Windhoek an, der uns kurze Zeit darauf die Toyotawerkstatt in Rundu meldet. Willem sei informiert und würde auf uns warten. Inzwischen haben wir mehr als hundert Kilometer seit Grootfontein zurückgelegt, aber die Veterinärkontrolle scheint aufgehoben zu sein. Damit das Fleisch nicht schlecht wird, halten wir erneut an und packen es wieder in den Kühlschrank. An der südlichen Einfahrt zum Mangetti NP stehen die Kontrolleure. O Schreck, nun sind wir die Steaks los. Freundlich grüßen wir auf das allgegenwärtige „How are You?“ und – werden durchgewinkt. Wir atmen erleichtert aus.