| Wer früh aufbricht, kommt vor der einschläfernden Mittagsglut am Ziel an. Wir haben das Gefühl, dass es in diesem Jahr im südlichen Afrika viel heißer ist als die letzten beiden Male. Wir erreichen Maun gegen High Noon und machen uns am Flughafen auf die Suche nach einem Rundflug. Die Preise sind sehr unterschiedlich, Standby-Angebote gibt es nicht, so dass wir uns für den preisgünstigen Anbieter für einen einstündigen Flug für zwei Passagiere entscheiden. Nächster Punkt auf der Liste: Einkaufen! Dann fahren wir Richtung Maun Restcamp, das ruhig und sauber am Fluss gelegen sein soll. Das Navi führt uns zielsicher hin, doch am Eingang hängt ein Schild: „Geschlossen wegen Renovierung!“ Pech, denn die anderen Camps in Maun werben mit Bar und Remmidemmi, was am Wochenende nichts Gutes verheißt. Uns bleibt nichts anderes übrig, als zur Island Safari Lodge zu fahren, die wir noch vom vergangenen Jahr kennen. Wir staunen, wie nah das Wasser an den Campingplatz heranreicht. Wo im vergangenen Jahr Kühe weideten, hat sich der Fluss großflächig ausgebreitet. Als Campingnachbarn lernen wir ein junges schweizer Ehepaar kennen, das zweieinhalb Jahre lang in der Welt unterwegs ist. Auf dem abgetrennten Platzteil für Gruppen wohnt eine große Schar Schüler. Mit Ruhe werden wir nicht rechnen können. Wir kennzeichnen unseren Bereich mit Wäscheleine, Stühlen und Tisch und fahren zurück nach Maun. |
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