24. September: Eine Bootsfahrt auf dem Chobe    (1/9)
  Umblättern
 
Schwupp ist sie weg, Traudels Mastercard! Ohne Vorwarnung hat der ATM sie verschluckt. Der Tag fängt ja gut an. Keine Panik, beruhigt uns der Securitymann, die Karte käme in zehn Minuten zurück. Wie hypnotisiert schauen wir auf den Schlitz, aus dem sie flutschen soll. Zehn Minuten können wirklich lang dauern und tatsächlich – schwupp, ist sie wieder da. Die Bank würde nur VISA-Karten akzeptieren, werden wir informiert. Das hätte ja auch angezeigt werden können! Gut, dass wir Auswahl haben.

Wieder einmal ist der Inhalt des Kühlschranks erheblich
geschrumpft. Wir kaufen Lebensmittel ein. Zurück im Camp melden wir uns für eine Bootsfahrt am Nachmittag samt Shuttle an. Um 14.00 Uhr soll es losgehen. Wenig später die Korrektur: Der Shuttle kommt um 13:30 Uhr, um uns abzuholen. 13:40, 13:50 Uhr, wir knippeln an den Fingernägeln – nichts tut sich. Kurz vor 14:00 Uhr entschuldigt sich die Betreiberin des Platzes, dass er in wenigen Minuten eintreffen würde, um sich kurze Zeit später erneut zu korrigieren, ihr eigener Geländewagen würde uns bis zur Hauptstraße fahren, weil der Shuttle kein Allradfahrzeug sei.