24. September: Eine Bootsfahrt auf dem Chobe    (2/9)
  Umblättern
 
Wir müssen jedoch eine zeitlang warten, weil die südafrikanischen Mitglieder der Motorradgang, die gestern so lange ihre Maschinen laufen ließen, dass eine Herde mit vierzig Elefanten Reißaus nahm, erst allmählich eintrudeln. Mit Bierflaschen und Kühltaschen in den Händen. Wir befürchten, dass sie dasselbe Boot besteigen wollen wie wir. Zum Glück wollen sie jedoch in Kasane shoppen gehen, was auch immer diese Horde darunter versteht. Wir besteigen mit weiteren sechs Passagieren eine Nussschale älteren Baujahrs und verleben drei spannende Stunden auf dem Chobe. Der Guide fährt uns zu Brutplätzen von Nimmersatts, Kormoranen und Krokodilen. Wir sehen Elefanten zu, die den Fluss überqueren, Büffel äsen und lassen sich von Vögeln die Parasiten aus dem Fell picken. Flusspferde liegen träge im Schlamm und lassen sich ebenfalls von Silberreihern und anderen gefiederten Wesen verwöhnen. Der Guide macht uns auf die Vögel über uns aufmerksam – Schreiadler, Eisvögel und Bee-Eater sind uns in Erinnerung – und schafft es, dass wir Sonnenuntergang und Elefanten effektvoll fotografieren können. Es ist fast dunkel, als wir an Land gehen.