| Die Kaisosi River Lodge besitzt nicht ganz den Charme der Lodge am Kunene, es fehlt die persönliche Note, aber die Stellplätze sind beinahe luxuriös. Eigene Sanitäranlagen und ein großzügiger Küchenblock sind Goldes wert. Wir gehen den Tag langsam an, frühstücken wie immer ausgiebig und rücken dann auf einen Stellplatz weiter, der mehr Schatten spendiert als der vorherige. Dann steht Relaxen auf dem Programm. Herbert bearbeitet die Fotos fürs Tagebuch, Traudel bringt die Kamera in Anschlag und verfolgt einen Pfau, der einer Schar Perlhühner Avancen macht. Die Hennen sind leider zu blöd, seiner Pracht die
erforderliche Bewunderung zu zollen. Neben uns trifft ein Münchner Ehepaar ein, dessen männlicher Teil an Sprechdurchfall leidet. Dagegen nimmt sich unser Mitteilungsbedürfnis bescheiden aus. Am Nachmittag beteiligen wir uns an einer „Sundowner“-Bootsfahrt. Mit an Bord eine deutsche Reisegruppe mit einigen jungen Frauen, die mit ihrem dämlichen Gequatsche zeigen, dass sie keinen Sinn für die abendliche Stimmung haben und sie darüber hinaus für die Mitfahrer zerstören. |
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