17. September: Halbzeit in Rundu   (2/5)
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Am Ufer des Okavango können wir Einblick ins Leben der Menschen nehmen, die am Fluss wohnen. Wieder waschen die einen Wäsche, springen andere ins Wasser, um sich selbst zu waschen oder zu schwimmen. Kinder tollen umher, winken uns fröhlich zu. An anderer Stelle hackt ein alter Mann seinen Garten, Frauen mit großen Eimern auf dem Kopf verschwinden im Hinterland. Als es dunkel wird, werden Feuer angezündet. Es mag aus touristischer Sicht bedauerlich sein, dass in den vergangenen Jahren sämtliche Krokodile und Flusspferde von diesem Stück Fluss verschwunden sind, für die Anrainer ist das sicherlich ein Gewinn. Hakenwürmer würde es keine geben, versichert ein Angestellter der Lodge, er würde auf dem Fluss Wasserski fahren.

Nach der Bootsfahrt essen wir auf der Terrasse der Lodge zu Abend, legen eine Gedenkminute ein, weil die Hälfte unserer Reise leider schon erreicht ist, und gehen anschließend schlafen.