| öffnen, schwappt die Brühe in den Fußraum. In Windeseile verlagern wir die Papiere aus den Türen in höhere Gefilde. Der Truck kommt zurück und mit Hilfe
eines Stahlseils und unseres Abschleppgurts, den Künsten des Truckfahrers und der Tatkraft der Reiseleiterin schaffen wir es, ans andere Ufer gezogen zu werden. Wir haben einen Trupp Touristinnen zwar daran
gehindert, ihren Game Drive programmgemäß durchzuziehen, aber wir waren als Attraktion so lohnend wie ein Elefant mit vier Stoßzähnen, denn ein wahres Fotografiergewitter bricht über uns herein. Als wir auf der anderen Seite des Wasserarms die Kabinentür öffnen, stellen wir fest, dass ich die Einstiegs- hilfe bei den Ablutions in Xakanaxa habe stehen lassen. Sch***! Ab sofort werden das Betreten und Verlassen der Kabine zu einer sportlichen Herausforderung. Außerdem hören wir bei jedem Anfahren und Bremsen das Wasser in den Rahmen gluckern. Stattdessen ist das metallische Gekreische verschwunden, das bisher jedes Wild in die Flucht geschlagen hat. In Khwai angekommen, würden wir uns gerne von den Schrecken erholen. Doch großes Reinemachen ist angesagt, und das dauert. Ich suche nach passenden Felsbrocken als Ersatz für die Einstiegshilfe. Ein schweizer Tourist schlendert heran und erzählt, er habe seinen gebuchten Stellplatz nicht beziehen können, weil ein Löwe ihn okkupiert und ein Nickerchen gehalten habe. Hinter dem Campingplatz Khwai endet das Moremi Wildlife Reserve und der Chobe Nationalpark beginnt. Die üblichen Listen füllen wir inzwischen ganz locker aus. Wer wird je kontrollieren, ob die Angaben der Wahrheit entsprechen? |
|
|
|