Botswana: Ein 4WD-Abenteuer
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Februar 2013: Big Five in Botswana!
 
"In Botswana können Sie die Tierwelt direkter erleben." Der südafrikanische Familienvater, den wir in Namibia auf seiner Durchreise nach Hause kennenlernen, gerät ins Schwärmen: „Bei den Lodges und auf den Campingplätzen gibt es keine Schutzzäune, Elefanten und Löwen kommen bis ans Auto heran. Nachts aussteigen kann allerdings tödlich enden ...“ Oh! Die Neugier und der Wunsch, diese Wildnis selbst kennenzulernen, sind geweckt. Wir wollen auf jeden Fall im Oktober/November dort sein. Für die Tour ist ein Campingfahrzeug mit Allradantrieb unerlässlich, deshalb entscheiden wir uns wieder für den Discoverer X, einen Nissan, der im Campingaufbau ein Porta Potty hat. Eine erste Planung für Herbst 2012 scheitert, weil unser Wunschfahrzeug schon im Februar ausgebucht ist. Nun wissen wir: Ein Botswanatrip als Selbstfahrertour ist ein Jahr vorher vorzubereiten. Sowohl den Flug, als auch das Fahrzeug haben wir rechtzeitig im Herbst 2012 gebucht bzw. reservieren lassen. Für Notfälle mieten wir ein Satellitentelefon und werden Mitglied bei der Okavango Air Rescue in Botswana. Im Delta und in den einsamen Salzpfannen ist eine Rettung im Notfall nur mit einem Hubschrauber möglich.
Die Tourplanung und Campsitewahl legen wir diesmal in die Hände eines erfahrenen Safari Advisors. Er kennt die Tracks aus langjähriger eigener Erfahrung und hat die Campingplätze gebucht. Wie im Namibia-Forum häufig beklagt, ist das für Einzelne ein zeitaufwändiges und nervenaufreibendes Unterfangen. In Botswana werden wir zum ersten Mal nach „Fahrplan“ fahren, denn in den Naturparks gibt es nur wenige Stellplätze, und Vorbuchungen sind obligatorisch, sonst darf man nicht hinein. Einiges bleibt vorläufig ungeklärt: Welche Wege und vor allem Wasserdurchfahrten können wir unserem Discoverer X zumuten? Reicht uns der Sprit von Maun bis Kasane? Haben die Tankstellen, die an unserer Route liegen, zuverlässig Diesel? Powered Sites werden wir selten vorfinden. Wo laden wir die Akkus für Notebook und Fotoapparate auf? Mit einem DC/AC-Wandler oder doch ein Solarmodul anschaffen? Bei einem Limit von 20 kg pro Fluggast kann jedes zusätzliche Teil zu viel sein! Kommt Zeit, kommt Rat, wir haben noch sieben Monate Zeit, uns zu informieren und vorzubereiten.
 
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