| Ich treffe die letzten Vorbereitungen, beantworte noch schnell Geburtstagsglückwünsche und verstecke meinen Ausweis, die Bahncard und die EC-Karte, die ich in Afrika nicht verwenden kann, an einem sicheren Platz in der Wohnung. Der liebe Jörg fährt uns nach Leinfelden zur S-Bahn und verspricht, auf dem Rückweg unsere Spülmaschine abzuschalten. Ab diesem Zeitpunkt fühlen wir uns unterwegs. Der Airbus hebt mit einer Stunde Verspätung in Frankfurt ab und landet am nächsten Morgen ebenfalls verspätet in Johannesburg. „Happy Birthday!“ begrüßt mich der Grenzbeamte, dessen strahlend weiße Zähne einen Kontrast zu seiner schwarzen Haut bilden, und donnert mir einen Geburtstagsstempel in den Pass. Vielen Dank! Anschließend ist erst einmal Schluss mit lustig. In der Halle des Flughafens wimmelt es von Menschen mit Schildern, auf denen die ankommenden Gäste verzeichnet sind. Nur unsere Namen sind nicht dabei. Doch, doch ganz hinten entdecken wir endlich einen Mann mit einem Firmenschild „Bobocampers“, das muss unser Shuttlefahrer sein. Fast zwei Stunden lang warten wir mit ihm auf ein holländisches Ehepaar, dessen Flugzeug nur wenige Minuten nach uns gelandet ist | |
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