| Bei der Abfahrt aus Mokolodi zeigt sich der Himmel leicht verhangen, welch ein Glück für unseren Fahrtag. In Gaborone geraten wir in die morgendliche Rush Hour, doch der Stau nach Norden – in unsere Richtung – hält sich in Grenzen. Bis zu unserem nächsten Ziel, dem Khama Rhino Sanctuary, fahren wir Stunde um Stunde auf der schnurgeraden langweiligen A1, überqueren den Tropic of Capricorn und treffen am frühen Nachmittag im kleinen Städtchen Serowe ein. Die Einkaufsmall ist zwar nicht mit Gaborone zu vergleichen, aber der Sparmarkt ist so gut bestückt wie unser Supermarkt in zu Hause. Nach dem Tanken an der Shell-Tankstelle fragen wir wieder einmal vergeblich nach den regionalen Karten für das
Moremi- und Chobegebiet. Inzwischen glauben wir, die gibt’s in ganz Botswana nicht zu kaufen. Am Nachmittag steuern wir das Khama Rhino Sanctuary an, wo wir für zwei Nächte unser Zelt aufschlagen bzw. den Camper stationieren wollen. Überraschung an der Rezeption: Es gibt die fehlenden Karten für Moremi und Chobe zu kaufen. Im Wildpark darf sich unser schwerer Camper erstmals auf dieser Reise fahrtechnisch bewähren, und aller Anfang ist schwer. Die tiefsandigen Wege verlangen von Herbert ständige Konzentration, wir schlingern, holpern, kriechen durch das Sandmeer und bleiben an beiden Tagen stecken, obwohl Herbert Luft aus den Reifen abgelassen hat. |
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