| Wir brechen früh auf, denn wer weiß, was uns unterwegs begegnet. Die Fahrt ist öde, sie dauert und dauert. Der Grenzübergang empfängt uns mit Staub, Hitze, Umleitungen und Chaos. Um vier Uhr nachmittags erreichen wir endlich Gaborone. Wir fragen uns zum Internetshop des Anbieters Orange durch und stellen fest, dass die Menschen auffallend freundlich und hilfsbereit sind. Eigentlich waren wir im Mokolodi Ressort auf dem laut Internet gut ausgestatteten Campingplatz inklusive Elektrizität angemeldet. Doch trotz Hubertas telefonischer Reservierung erklärt man uns an der Rezeption, dass a) die Campsites belegt seien und b) sowieso ohne Stromanschluss. So viel zum Wahrheitsgehalt des Eintrags im Internet! Jetzt ahnen wir, warum unser trip adviser mit dem Ressort nicht zu Potte kam. Eine Angestellte telefoniert für uns und begleitet uns mit ihrem Wagen bis zu einem kleinen Platz mit Selbstversorgerchalets für Backpackers und einem einzigen Camper-Stellplatz. Herbert muss mächtig zirkeln, bis er das Auto eingeparkt hat. Gemütlich und sauber ist es hier. Der Blick auf den Pool erweckt unsere ermatteten Lebensgeister. Also, nichts wie hinein ins kühle Nass! Ich suche nach meinem Badeanzug, finde das Oberteil, suche weiter und muss schließlich feststellen, dass der Slip in der Reisetasche geblieben ist, die ich bei Huberta gelassen habe. Das Glas Pinot Grigio vom Kap nach dem Essen tröstet mich und toppt den Tag. Wir sind entspannt und glücklich und wollen drei Nächte bleiben. | |
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