12. Oktober: Leben wie in einem Privatzoo (1/3)
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„Mokolodi Backpackers“ ist ein Paradies. Dicke bunte Hühner scharren in den Blumenrabatten, eine Katze streicht uns um die Beine, die beiden Doggen haben einen Narren an mir gefressen, sie weichen nicht von uns. Der Hit jedoch ist eine grunzende graue Fettwalze namens Julia, ein Hängebauchschwein. Wenn das Tier seinen Speck in den Dreck schmeißt, staubt es meterhoch. Zwischendurch helfen wir die Schildkröte zu suchen, die sich im Blumenbeet versteckt hat. Wir benutzen die großzügig ausgestattete Küche und nehmen unser Frühstück am Pool ein. Luxus pur! Wir würden gern verweilen und faulenzen, aber wir müssen vor der Weiterreise Trinkwasser, frisches Gemüse und Fleisch einkaufen. Am südlichen Rand von Gaborone empfangen uns zwei riesige Malls mit allem, was das Herz begehrt und der Geldbeutel zahlen kann. Die Edelmarken und ihre Preise sind wie bei uns, fragt sich, wer das nötige Kleingeld hat, um in diesen Konsumpalästen einzukaufen. Auch Supermärkte gibt es wie Sand am Meer, die Qualität steht der in unseren Läden nicht nach. Im Reiseführer steht, dass wir notwendige Straßenkarten der Gebiete Moremi Wildlife Reserve und Chobe Nationalpark in Buchhandlungen und an Shell-Tankstellen erhalten. Denkste! Wir finden Buchhandlung und Tankstellen dank GPS problemlos, ernten jedoch jedes Mal Kopfschütteln und hilflose vergebliche Versuche, uns zu helfen. Frustriert geben wir auf und fahren zurück nach Mokolodi.