3. Juni: Die Wasserfälle des Litchfield NP (1/4)
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Batchelor heißt die kleine Stadt mit 1000 Einwohnern am Eingang des NP, und ihr Name ist Programm, wie wir erfahren werden. Als wir uns im Visitor Information Centre nach Infos über den NP erkundigen, kommt die Antwort auf Deutsch. Renate aus Berlin lebt seit 34 Jahren hier und ist begeistert, als wir erzählen, woher wir kommen. Ihr Vater wohnte lange Zeit in - Bopfingen. Na, so was aber auch. Batchelor hat die einzige Fach- und Fachhochschule für indigene Australier, die z. B. zur Krankenschwester, als Radiosprecher, zum Lehrer und Übersetzer ausgebildet werden. Bachelor- und Masterabschlüsse sind möglich. Sie lädt uns ein, am nächsten Tag an der Graduationsfeier für die Absolventen teilzunehmen. Der Litchfieldpark ist der NP der kurzen Wege und ein Naherholungsgebiet der Darwiner. Auf unserer Rundfahrt am nächsten Tag bestaunen wir die in Nord-Süd-Richtung angeordneten Bauten der Kompasstermiten und statten den Buley Rock Holes einen Besuch ab. Über Kaskaden sprudelt das Wasser von Loch zu Loch, in denen die Besucher wie in Kochtöpfen sitzen und sich erfrischen, denn zum Schwimmen sind die Pools zu klein. Wir fahren weiter zu den Florence Falls. Vom Parkplatz aus sind es 500 Meter Fußweg und 135 Stufen abwärts in den „Plunge Pool“, wie die Billabongs auf neuaustralisch heißen. Noch ein paar Schritte durch den Regenwald, und wir stehen vor einem riesigen Pool, in den zwei kräftige Wasserfälle prasseln. Es ist voll wie in einer Badeanstalt. Wir schwimmen, bis wir durchgekühlt sind und machen uns auf den Rückweg, um zur Abschlussfeier, die um 14.00 Uhr beginnen soll, pünktlich zu sein.  
 
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