| Der zweite Teil der Tour findet nachmittags statt. Jetzt sind die Leistenkrokodile aus ihren Verstecken gekrochen und tanken Wärme für die Jagd in der kommenden Nacht. Die Gewässer im Kakadu NP sind ihr Reich, niemand würde wagen, es ihnen streitig zu machen. Sie strahlen eine Gefährlichkeit aus, die unsere Nackenhaare in Formation bringt. Das Exemplar auf dem Foto misst schlappe fünf Meter. Mit dem Besuch der Yellow Waters, von denen wir noch immer nicht wissen, wie sie zu ihrem Namen kamen, haben wir uns einen Traum erfüllt. Der Kakadu Nationalpark ist Land der Aboriginies, was zwar keine Garantie bedeutet, aber die Hoffnung nährt, dass diese paradiesische Natur erhalten bleibt. Der NP ist als Weltnatur- und Kulturerbe der Unesco gelistet. Einschließlich der „Mossies“, die uns das Leben erschweren. Jeder nicht eingeschmierte unbedeckte Hautteil, und sei er noch so klein, eignet sich vorzüglich als Einstichstelle. Wir hätten das Fliegennetz rechtzeitig aufhängen sollen, aber nun lohnt es sich nicht mehr. In Kürze brechen wir zu unserer vorletzten Etappe auf, dem Krokodil freien Litchfield Nationalpark, wo es einige Billabongs geben soll, in denen man schwimmen kann. |
|
|
|
| Nächste Seite >> |