31. Mai: Katherine und eine Bootsfahrt im Nitmiluk NPK (1/5)
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Es ist ein herrlicher Sonntagmorgen, wir genießen unser Frühstück unter uralten Regenbäumen. Herbert ist erleichtert, dass die vielen Kröten verschwunden sind, die in der Nacht den Platz bevölkerten. Eine Frau gesellt sich zu uns, erkundigt sich nach unserem Bushcamper. Es ist nicht das erste Mal, dass er Interesse weckt. Unter den 4WD-Campern ist er unbestritten der komfortabelste.
Die Sippe ist tatsächlich wach, als wir unsere Übernachtung bezahlen. Bevor die Sonne an Kraft gewinnt, sind wir auf dem Weg nach Katherine, um einzukaufen, ein Internetcafe zu suchen und zur Katherineschlucht zu fahren. Der gleichnamige Fluss, den wir mit einem Boot erkunden wollen, hat sich einen tiefen Zickzackweg durch die Felsen gegraben. Die Schlucht hat verschiedene Sektionen, die durch Stromschnellen unterbrochen werden, so dass
wir auf halber Strecke aussteigen und über Treppen zum nächsten Boot laufen müssen, das uns in den interessanten Teil der Schlucht bringt. Erst jetzt entfaltet sich ihre Schönheit. Ein Glück, dass wir die Fahrt nachmittags unternehmen, weil nur zu dieser Tageszeit die Felsen in einem warmen Farbton leuchten.
Da es bei unserer Rückkehr schon recht spät ist, verzichten wir an diesem Tag auf die Weiterfahrt zu den Edith Falls und steuern einen Campingplatz in Katherine direkt am Highway an. So luxuriös haben wir nie zuvor gecampt: Wir dürfen diesmal ein Häuschen mit Sanitäreinrichtungen unser eigen nennen. Verglichen mit den Plätzen in den Nationalparks, die teilweise nur eine Buschtoilette als Einrichtung haben, ist das Luxus erster Klasse. Wir genießen ihn ausnahmsweise, können aber auch gut darauf verzichten.
 
 
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