| Obwohl wir um 7.45 Uhr starten, sind wir die Vorletzten. Nach kurzer Fahrzeit erlauben wir uns einen Abstecher zum 80-Meilen-Strand. Die Zufahrt teilen wir uns mit einigen Mitgliedern einer Rinderherde. Uns fällt auf, dass ihre Hinterlassenschaften nicht etwa Fladen wie bei uns, sondern dicke Bollen sind. Am Strand stippe ich die Füße ins Wasser, und wir lassen uns für kurze Zeit Seewind um die Ohren wehen. Die Szenerie mit den Allradfahrzeugen am Strand und den Anglern erinnert uns an Frazer Island. Auf dem fast schnurgeraden Great Western Highway lässt es sich gut fahren, so dass wir schon um 14.00 Uhr im Visitor Center in Broome für den nächsten Tag die Übernachtung am Cape Leveque buchen. Bei Apollo tauschen wir den zerrissenen Duschsack aus und klären die Befahrbarkeit der Allradstrecken. Danach fahren wir zum Campingplatz, um für den Rest des Tages auszuruhen. Das warme, leicht feuchte Tropenklima ist gewöhnungsbedürftig. Wahrscheinlich haben wir die erste Nacht vor uns, in der ein Tuch als Zudecke ausreicht. Übrigens: Es ist Halbzeit unserer Reise, und wir haben wie geplant die Hälfte der Strecke hinter uns. Die Tage vergehen wie im Flug. |
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