11. Mai: Ein Ruhetag auf der Halbinsel Peron (1/3)
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Typisch, wir sind zu spät aufgestanden. Die Delphinshow in Monkey Mia geht bis 9.00 Uhr, einer Zeit zu der wir noch beim Frühstück sitzen. Wir werden morgen früher aufstehen, um uns das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Stattdessen verbringen wir den Tag am Strand, schwimmen, beobachten Emus und Pelikane. Einige Delfine kontrollieren, ob nicht ausnahmsweise mittags der Tisch gedeckt ist und verziehen sich wieder. In Denham ist täglich um 17.00 Uhr das Auswiegen des schwersten Fisches vom Tag angesagt. Rote, gelbe, dicke und lange Fische werden gewogen. Ein fünfzehn Kilo schwerer roter Schnapper hält heute den Rekord. So ein schöner Fisch, schade, dass er sterben musste. Unser Geldbeutel leidet an Diarrhö, kaum haben wir ihn aufgefüllt, präsentiert er sich schon wieder mit hohlem Magen. Auf der Suche nach einem Geldautomaten werden wir im Supermarkt fündig, aber der spuckt die Mastercard wieder aus, nimmt nur die Karten einheimischer Banken an. Im einzigen Hotel in Denham haben wir mehr Glück, erhalten aber nur hundertfünfzig Dollars. Wir erinnern uns, dass die Geldmittel in kleinen Orten ohne Bank auch in Queensland beschränkt waren.  
 
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