| 9. Mai: Ein Fenster in die Geschichte der Natur (1/5)
|
|
| Der Morgen empfängt uns mit einem strahlend blauen Himmel. Ein kühler Wind verspricht angenehme Temperaturen. Das nächste Highlight ist der Kalbarri Nationalpark mit seinen Felsformationen, die aussehen wie kunstvoll geschichteter Baumkuchen. Wir kommen flott voran. Das Auto ist wesentlich bedienungsfreundlicher als der Wagen, den wir 2007 gemietet haben. Er lässt sich leicht schalten und das Cockpit ist überschaubar. Bei zweitausend Umdrehungen im fünften Gang schnurrt der Bushcamper wie eine zufriedene Katze. Dass er die Neigung hat, an Kreuzungen hin und wieder auf die falsche Fahrbahn einzubiegen, werden wir ihm noch austreiben. Nach einer kurzen Wanderung an der zerklüfteten Küste entlang zur „Natural Bridge“ fahren wir durch Kalbarri, einem hübschen Urlaubsort an der Mündung des Murchison Rivers. Hier wollen wir übernachten. Vorher jedoch besuchen wir den Nationalpark, dessen Zufahrt nicht asphaltiert und laut Hinweisschild 4WD-Fahrzeugen vorbehalten ist. Hätten wir uns doch Fliegennetze für unsere Köpfe besorgt! Australiens lästigste Bewohner scheinen sich in dieser Gegend nicht an die Regel zu halten, erst im Herbst aufzutauchen. Sie fallen beim Aussteigen auf dem Wanderparkplatz über uns her, versuchen in Ohren und Nase einzudringen. Man müsste | |
![]() |
|
| Nächste Seite >> |
