| Heute haben wir Elsas Ratschlag beherzigt und sind dicht an die unzähligen blühenden Wildblumen herangerückt. Mit Erfolg. Auch wenn in diesem Jahr der Blütenteppich fadenscheinig ist, entdecken wir auf abseitigen Wegen viele kleine Kostbarkeiten. Wir besuchen einen Köcherbaum“wald“, dessen Ansammlung einzelner Bäume nur mit gutem Willen als solcher bezeichnet werden kann, und einen Wasserfall. Nach einem Lunch aus Kaffee und einem Kuchenstück, wie ich es seit den Fünfzigerjahren nicht mehr auf dem Teller hatte, gestatten wir einem felsigen Gebiet einen kurzen Besuch ab, auf dessen Gestein die Riefen deutlich zu erkennen sind, die Gletscher vor Millionen von Jahren auf ihrem Rückzug hinterlassen haben. Beeindruckend. Die Hitze treibt uns schließlich auf den Campingplatz zurück, wo wir uns nach einer ausgiebigen Dusche im Schatten erholen. Morgen haben wir einen langen Fahrtag vor uns und sind gespannt auf den Namakwa Nationalpark. |
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