22. August: Durch die Blütenfelder in die Cederberge (5/6)
  Umblättern
 
Mehr und mehr verzieht sich die Sonne hinter Wolken, verschwindet ganz und schickt stattdessen kräftigen Regen. Algeria liegt mitten in den Bergen, der achtzehn Kilometer lange Pad dorthin ist aufgeweicht. Die entgegenkommenden Fahrzeuge sind bis zur Hüfte eingesaut, doch wir schaffen es bis ins Wilderness Camp ohne Schlammkruste. Schön ist es hier, wir campen unter riesigen Zedern, vor uns rauscht ein Bach, den der Regen hat anschwellen lassen. Doch es ist lausig kalt. Wir legen einige Stoffschichten zusätzlich um uns und setzen unser Heizöfchen in Gang. Kaum zu glauben, dass das abgelegene Camp einen gut funktionierenden Internetanschluss und Strom bietet.