| Wir verlassen die traumhafte Straße entlang der Südküste, die an vielen Stellen Möglichkeiten zur Walbeobachtung bieten soll. Doch uns zeigt sich weder Fluke noch Fontäne. Die Sonne drängelt sich durch die Wolkenbänke, bevor sie sich anschicken, an den Felswänden abzuregnen. Um ans Cape zu gelangen, bleibt es uns nicht erspart, durch die verkehrsreichen südlichen Vororte von Kapstadt zu fahren, was Zeit und Nerven kostet. In Fish Hoek machen wir Halt, um den Fischern beim Einholen ihrer riesigen Netze zuzuschauen. Das ist harte Arbeit für viele junge Männer und Frauen, aber die Ausbeute ist letztendlich mager. Möwen kreisen schreiend über der Szene und Seehunde tummeln sich zwischen den Netzen, um vom Beifang zu profitieren. Eine Fischerin informiert mich auf die Frage, woran es liegt, dass das Meerwasser so schmutzig braun aussieht, das sei das Plankton, das im Winter als Futter für die Fische eine Delikatesse sei. Wir fotografieren die spektakuläre Szene, wobei Herbert nicht mit der steigenden Flut gerechnet hat und bis zu den Knöcheln überspült wird. Nein, er war nicht barfuß! | |
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