15. bis 17. August: Schlangestehen beim Natur-Weltwunder (3/8)
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Nachdem unser Wirt uns eine weitere halbe Stunde unserer Reise gekostet hat, brechen wir auf. Kein Problem glauben wir, hier herrscht Winter, deshalb ist wie wir glauben nichts los. Schon der Verkehr entspricht jedoch den Erfahrungen zur Rush Hour rund um Stuttgart. An der Talstation der Cable Car auf den Table Mountain erleben wir, was Schlangestehen heißt. Die eineinhalb Stunden bis wir den Lift betreten dürfen, nutzen wir zum Studium des Publikums, das internationaler nicht sein könnte. Hier stört sich niemand an Halb- und Vollverschleierung. Doch an der körperlichen Distanz beim Schlangestehen müssen wir noch arbeiten. Wir haben das Glück, die Tafel des Tafelbergs und eine grandiose Aussicht bei bestem Sonnenschein genießen zu dürfen. Vor der Abfahrt haben die Götter eine weitere Schlange eingebaut, die uns mindestens eine Stunde Beine in den Bauch stehen kostet. Doch der Besuch eines der sieben Naturwunder unserer Erde ist uns das wert. Für die vierzig Kilometer Autofahrt bis zu unserer Unterkunft verbringen wir weitere eineinhalb Stunden in einer Schlange, diesmal aus Blech. Macht nichts, wir sind a) Rentner und haben b) sowieso viel zu viel Zeit.