17. Oktober: Der Tag der Vogel- und Wimmelbilder (1/4)
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Unsere Zeit im Krüger neigt sich dem Ende zu. Morgen werden wir nach einem Einkaufsstopp in Komatipoort nach Swaziland fahren und dort zwei Nächte verbringen.
Die Landschaft bis Lower Sabie ist übersichtlich und öde. Leider ist es uns auch heute nicht gelungen, einen Löwen oder Leoparden vor die Kamera zu zitieren. Stattdessen läuft uns freiwillig ein Hornrabe ins Bild. Er ist so selten wie ein Leopard, wenn auch nicht so gefährlich. Das Nashorn, das uns zu spät entdeckt, taucht so schnell ab, dass wir nur ein Beweisfoto von seiner breiten Rückfront erstellen können. Danach sind die Sichtungen so dürftig wie an den Vortagen, abgesehen von den Impalas. Nach 10.000 gesichteten von 150.000 gezählten Impalas brechen wir nicht mehr bei jedem in Hurrageschrei aus, so hübsch sie aussehen. Sie wimmeln hier überall umher.
Zum Schluss haben wir doch noch eine nette Sichtung. Auf einer Sandbank dösen mehrere Hippos. Nur zwei Youngsters ist es langweilig, es sieht aus, als würden sie
sich heimlich verabreden. Dann schleichen sie davon und springen ins Wasser. Doch Mama kennt ihre Racker, läuft hinter ihnen her und passt auf, dass sie keine Dummheiten machen. Tja, dumm gelaufen!

Die Vögel zeigen sich zahlenmäßig ergiebig, treten teilweise in Mannschaftsgröße auf. Ob Mohrenweihe, Sattelstorch, Goliathreiher oder Nimmersatt – wir freuen uns, wenn sie im besten Moment den Schnabel in die gewünschte Richtung drehen. Am frühen Nachmittag kommen wir im Restcamp Lower Sabie an, ebenfalls leider ohne WiFi. Der Campingplatz überrascht uns angenehm, denn er liegt nicht weit entfernt vom Hauptgebäude, ist in Parzellen mit Wasser- und Stromanschluss aufgeteilt. Von der Terrasse des Restaurants aus haben wir einen ausgezeichneten Blick auf eine Hippopopulation. Da Wochenende ist, gibt es auch hier Wimmelbilder – allerdings mit vielen Touristen.