16. Oktober: Weiterhin trübes Wetter in der Savanne (1/2)
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Nachdem wir gestern Abend einen farbenprächtigen Sonnenuntergang hatten, waren wir überzeugt, dass wir heute gutes Wetter bekommen. Doch der Himmel ist so dunkel, dass wir mit Regen rechnen müssen. Diesmal packen wir die Campingstühle unter den Tisch, bevor wir losfahren, damit die Sitzflächen nicht wieder Pfützen bekommen. Wir haben Pech mit den Sichtungen und geraten in einen Platzregen. Auf einer größeren Grasfläche grasen Impalas, Wasserböcke, Zebras und Gnus nebeneinander. Ein Bild friedlicher Koexistenz! Mit einem Mal tauchen über dem Hang hinter ihnen wuchtige graue Häupter auf, riesige Ohren wedeln, und dann stürmt eine Elefantenfamilie heran. Mit wild schlenkernden Rüsseln. Sogar die Babys gebärden sich drohend. Vorbei ist die Idylle, die soeben noch friedlich Grasenden spritzen in Windeseile auseinander. Gegen die Elefanten im Angriffssturm haben sie keine Chance. Auch wir setzen das Fahrzeug ein paar Meter zurück, als eine mächtige Elefantenkuh in unsere Richtung prescht. Nach kurzer Zeit ist der Spuk vorbei. Die Elefanten überqueren seelenruhig die Straße Richtung Bachlauf und haben erreicht, dass die Grasfläche verlassen daliegt. Das gibt einen Minuspunkt auf unserer Sympathiescala, ihr bösen Mädchen!