5. Oktober: Weiterfahrt nach Haenertsburg (1/3)
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Auf unserem Weg nach Haenertsburg, beliebtes Örtchen in einer weiteren idyllischen Urlaubsgegend mit Stauseen und Wandermöglichkeiten, besuchen wir die Echo Cave. Zum Teil sind die Gänge so niedrig, dass wir sie im Entengang passieren müssen. In Tzaneen kaufen wir im Shoprite ein, werden von Kindern angestrahlt oder bestaunt, was uns zu Bewusstsein bringt, dass bei Shoprite außer uns nur Schwarze einzukaufen scheinen. Gegen 16:00 Uhr schrauben wir uns nach Haenertsburg hoch, biegen auf Geheiß des Garmin Nüvi irgendwann auf einen abenteuerlichen Feldweg ab, der uns zu unserem Ziel, der Farm Bali Will Will bringt. Welch ein Kontrast zum letzten Campingplatz! Wir sind die einzigen Gäste, campen auf einer grünen Wiese neben Olivenbäumen unter schattigen Nuss(?)bäumen mit Blick auf die Berge. Die Ablutions – fast wie unser Badezimmer daheim. Ganz in der Ferne schlängelt sich die Straße nach Polokwane einen Berg hoch. Der Wind treibt die Geräusche zu uns, doch es klingt wie leise Begleitmusik zum Konzert der Grillen. Die Farmer sind bei unserer Ankunft abwesend und lassen sich bis zu unserer Abfahrt nicht blicken. Ein schwarzer Angestellter erledigt das Formale, dann haben wir die Idylle für uns.
Nachdem wir tagsüber geschwitzt haben, ist es inzwischen so kühl, dass wir unsere Vliese überziehen. Auf Eintausendfünfhundert Metern Höhe wird es sogar in Afrika abends frisch. Während ich mich um unser Abendessen kümmere, ist es dunkel geworden, und wir probieren die Sonnengläser aus, die Walter besorgt hat. Sie geben tatsächlich ein gutes Licht ab.