13. Oktober: Abschied (1/2)
  Umblättern
 
Beim Frühstück auf der Terrasse des Restaurants packt mich die Wehmut. Der Chobe und die gepflegte Parkanlage der Lodge im frischen Morgenlicht sind schuld daran. Noch sind die Temperaturen angenehm, und wir genießen Frühstück und Ausblick in vollen Zügen. Am Chalet hat die Putzkraft bereits gut sichtbar ihre Utensilien abgestellt, was wir als indirekte Aufforderung verstehen. Wir gehen zur Rezeption und lassen die Reisetaschen holen. Es ist erst 10:00 Uhr, um 11:30 Uhr soll uns der Shuttle zum Flughafen bringen. Die Sonne heizt allmählich auf, es wird schwierig, ein schattiges Sitzplätzchen zu finden. An der Rezeption werden wir informiert, dass die Lodge den Shuttle zum Flughafen stellt, nicht der Anbieter auf unserem Voucher. Auf meine Frage, ob das Flughafengebäude klimatisiert sei, ertönt mehrstimmige Zustimmung. Na dann nix wie los! So ein Provinzflughafen hat Charme. Dieser ist neu, sauber, die Klimaanlage arbeitet zuverlässig, der Betrieb hält sich in Grenzen. Das Personal am Zoll, bei der Passstelle und Sicherheitskontrolle ist sehr freundlich. Hier lässt es sich bis zum Abflug nach Johannesburg gut aushalten.