9. Oktober: Livingstone: Besuch im SOS-Kinderdorf (9/10)
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Frühmorgens ist was los im Camp, denn auf der anderen Seite des Wasserarms am Rand des Campingplatzes versammelt sich eine große Elefantenfamilie. Einige Camper reagieren hysterisch. Sind die sambischen Elefanten etwa bösartiger als die in Botswana? Die Wachleute schießen zur Warnung mehrmals in die Luft, was die Tiere nervös macht, so dass sie schließlich abziehen. Später hören wir heftigen Lärm aus einem nahegelegenen Dorf, wo versucht wird, die Elefanten zu verjagen. Wenn nur die Myriaden von Mücken nicht wären! Sie sind zwar harmlos, wird uns versichert, dennoch jucken ihre Stiche. Trotz Doom und Peaceful Sleep fallen sie über uns her, schwirren durch den Camper, als wäre er ihr Zuhause. Wir geben schließlich auf, uns dagegen zu wehren.
Im Einkaufszentrum von Livingstone essen wir zu Mittag, warten zwei Stunden aufs Essen, dann fahren wir ins Camp zurück. Es ist schon wieder drückend heiß geworden, und am Nachmittag beginnt es zu regnen. Leider bringt das keine Abkühlung, und die Mückenschwärme fühlen sich ebenfalls nicht gestört. Weder Doom, noch Peaceful Sleep retten uns vor den Plagegeistern.