| Wir verlassen Moorings Farm vor acht Uhr morgens. Der Platz hat uns gut gefallen, doch das verletzte Mädchen geht uns nicht aus dem Kopf. Man sei frühmorgens mit ihr nach Monze ins Krankenhaus gefahren, informiert uns die Farmerin. Ich kann nur hoffen, dass das stimmt. Die 300 km bis Livingstone legen wir auf einer neuen Teerstraße zurück. Ein Werbeschild weist darauf hin, dass sich auch in diesem Fall die EU an den Kosten beteiligt hat. Na denn!!! Am Straßenrand die immer gleichen Szenen: Gemüsestände, Holzkohlekiepen, Handyprovider im Dutzend, kleine Läden mit Dingen, von denen man sich wundert, dass sie Käufer finden. Fahrzeugkontrollen gibt es selbstverständlich mehrere. Bevor wir nach Livingstone kommen, fällt uns ein riesiges Reklameschild auf. Livingstone hat ein SOS-Children‘s Village. Wir durchqueren den Touristenort Richtung Süden und finden die Maramba Lodge sogleich. Die beiden südafrikanischen Ehepaare, die seit Lusaka die gleichen Ziele haben wie wir, sind auch schon da. Der Campingplatz soll schattig sein, jedoch spenden ausgetrocknete Baumriesen wenig kühlenden Schatten. Wir weichen auf die Bar mit Pool aus. |
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