4. Oktober: Eine Herausforderung: Die Old Petauke Road (2/6)
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Als wir vor einer besonders steilen Flussdurchfahrt anhalten, sehen wir mit Entsetzen, wie auf der anderen Seite ein Motorradfahrer mit seiner Last rückwärts ins Rutschen gerät, doch schließlich schafft er es hinauf. An vielen Stellen durchqueren wir abgeholzte Wälder, in denen gearbeitet wird. Hier wird also die Holzkohle gewonnen, die in riesigen Mengen an den Durchgangsstraßen verkauft wird. Auf den freien Flächen werden Felder bewirtschaftet. Die Gegend ist Tsetsefliegen verseucht, die den Weg ins Auto finden, sobald wir die Tür oder ein Fenster öffnen. Jedes Mal beginnt die Jagd auf die Biester, bei der wir nicht immer Sieger bleiben, wie Stiche auf Waden und sogar Bauch beweisen. Wir sehen zwar Fallen für die Plagegeister in der Nähe von Ansiedlungen, ob sie helfen, weiß ich nicht. Wir müssen uns beide auf den Fahrweg und seine Tücken konzentrieren. An einem Steilhang, der aussieht wie ein ausgetrocknetes Flussbett mit Rollkiesel, macht Herbert seinen Meister. Felsen und rutschende Kiesel erschweren das Hinaufkommen, und oben geht es sofort in eine Linkskurve. Puh, geschafft! Nach sieben Stunden erreichen wir Petauke und sind ziemlich erschöpft. Diese Angeber im Camp am Luangwa, die uns die Strecke als GUT machbar beschrieben haben. Von „gut“ kann keine Rede sein.