| Der Empfang im Croc Valley dagegen ist zum Abgewöhnen. Der Manager behandelt uns, als wollten wir ihn betrügen, obwohl wir ihm den Voucher vorlegen. Erst nachdem er seine Buchhaltung ausgiebig konsultiert hat, dürfen wir auf den Campingplatz. Leider sind alle Stellflächen am Luangwa belegt und für uns nur noch ein Platz im Hinterhof frei. Die gezielte Buchung „Platz am Flussufer“ hat sein Hirn nicht erreicht. Positiver Effekt, wir haben viel Schatten und sogar Elektrizität, um den Kühlschrank zu füttern. Jetzt sitze ich auf unserem Platz und vervollständige das Tagebuch. Es soll heute Nachmittag Strom und damit Internet geben, dann können wir endlich
eine Nachricht nach Hause schicken. Morgen starten wir auf die lange Rückreise Richtung Kasane. Wir setzen uns eine Weile ans Flussufer und schauen der Herde Hippos zu. Da ist was los! Lautstark wird jeder Fleck des klein gewordenen Reviers verteidigt. Wenn nicht bald kräftiger Regen kommt, wird es sehr eng für die aggressiven Klopse. Da das Internet nicht klappt, obwohl Herbert sehr viel Geduld zeigt, verschwindet er zum Abkühlen im Pool, der seiner Ansicht nach der größte und sauberste dieser Reise ist. Ich verteidige unterdessen unser Hab und Gut gegen die Affen. |
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