1. Oktober: Pirschfahrt im South Luangwa NP (1/2)
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Sie sind überall, wir können uns kaum vor ihnen schützen: Paviane und Grüne Meerkatzen! In Horden toben sie über den Campingplatz und lehren die Touris Respekt. In Ruhe Frühstück richten ist nicht möglich, frühstücken selbst vergeht in Hektik.
Um halb acht fahren wir durchs Nationalparkgate und bezahlen unsere 75 US-Dollar Eintritt. Dafür wollen wir etwas zu sehen bekommen. Der Park ist nicht groß, hat zwar viele Lagunen und Flussläufe, doch die meisten sind ausgetrocknet. Wir treffen Zebras, betrachten die unmutig
grunzenden Hippos, die sich eine Pfütze mit Algen teilen müssen, beobachten Sattelstörche und Silberreiher und hoffen auf mehr. Doch da es sehr heiß ist, verziehen sich die meisten Tiere schon sehr früh unter die Büsche. Campingnachbarn hatten von Leoparden gesprochen. Obwohl ich die großen Bäume inspiziere, ob vielleicht ein Leopard seinen Riss in einer Astgabel bewacht, werde ich nicht fündig. Um die Mittagszeit geben wir auf und fahren enttäuscht ins Camp zurück.