| Abends unternehmen wir mit Andy eine Flussfahrt. Er berichtet, dass sein Boot aus Maun stammt und aus dickerer Haut als üblich hergestellt wurde, da der mit Felsen durchsetzte Kafue nicht mit dem Okavangodelta zu vergleichen sei. Langsam gleiten wir dahin, zwängen uns durch Stromschnellen, kratzen an Felsen entlang, beobachten Vögel und winken den Hippos zu, die uns beobachten. Gut, dass ich vor der Tour die Linsensuppe vorgekocht habe, so muss ich sie nur noch aufwärmen. Sobald wir in der Dunkelheit Licht brauchen, werden wir von Insekten umschwirrt. Eine Tsetsefliege beißt mich schmerzhaft in die Schulter. Während Herbert im Schlaf dicke Bäume zersägt, werde ich vor Mitternacht wach, weil in nächster Nähe ein Elefant am Buschwerk knackt und frisst. Eine lichtstarke Lampe irrlichtert durchs Gebüsch. Ich traue mich nicht bis zur Toilette! | |
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