| Bis Sesriem waren nur siebzig Kilometer zu fahren, somit sind wir heute die Ersten, die den Campingplatz innerhalb des Naturparks erreichen, den wir vorsichtshalber vorgebucht haben. Die beiden Counter für den Eintritt in den Naturpark und den Campingplatz sind noch unbesetzt, wir müssen warten. Sesriem mit der Düne 45 und dem Sossusvlei ist vergleichbar mit dem Uluru im Herzen des australischen Outbacks. Ein absolutes Must See! Hierher strömen die Touristen aus allen Richtungen mit Bus, Allradfahrzeug oder Pkw. Niemand würde wagen, nach Hause zurückzukehren, ohne die grandiose Wüstenlandschaft gesehen zu haben. Während der australische Riesenklotz vor allem im Rot der
untergehenden Sonne seine Schönheit entfaltet, tun es die roten Dünen der namibischen Wüste am frühen Morgen bei Sonnenaufgang. Auf dem Weg zwischen Rezeption und unserem Stellplatz bleiben wir in einer Sandkuhle stecken, Herbert muss die Differentialsperre einschalten. Jeder Stellplatz ist mit einer niedrigen Ringmauer umgeben und wird von einem Kameldornbaum beschattet. Mit Begeisterung stellen wir fest, dass wir Strom haben, um alle Batterien aufzuladen. Den Wasseranschluss finden wir durch Zufall, weil eine Eidechse aus dem Wasserhahn trinkt, denn er verschwindet fast im Stamm des Baumes. Der im Reiseführer versprochene Pool fehlt allerdings. |
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